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    Vierte Netzwerk-Veranstaltung von Tebis Consulting

    Thema: „Neuausrichtung oder einfach weiter so? Wohin muss sich die Branche entwickeln?“ Beschaffungs- und Projektexperten aus dem Zulieferer- und OEM-Umfeld geben Insights aus ihrer persönlichen Perspektive.

    Der deutsche Werkzeug- und Formenbau steht, wie hinlänglich bekannt, seit Jahren unter Druck. Auch wenn die Gründe und Begleitumstände – allen voran zurückgehende Renditen, Preiskampf einhergehend mit Investitionen in Automation und Digitalisierung – nicht wegzudiskutieren sind, so ist dies jedoch nur die eine Seite der Medaille. Tatsache ist, dass es etliche Stellschrauben gibt, an denen die lokale Branche proaktiv drehen kann, um im Geschäft zu bleiben. Zahlreiche entsprechende Ansätze wurden bei der Netzwerk-Veranstaltung von Tebis Consulting ersichtlich, indem einfach einmal die „Gegenseite“ ausführlich zu Wort kam: Projekt- und Beschaffungsexperten aus dem Umfeld der OEMs und Zulieferer und mithin diejenigen Business-Partner, die für die Auftragsvergaben verantwortlich sind.
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    Die erste Erkenntnis – sie klingt banal, geht im Alltag jedoch oft unter: Auch OEMs und Zulieferer sind Unternehmen, die wirtschaftlich denken müssen und den Zwängen des Marktes unterworfen sind. Nur auf den ersten Blick sind sie ausschließlich preisorientiert. Sie legen ihren Fokus auf günstige Verträge – mindestens genauso wichtig ist jedoch, dass die Handelsbeziehung langlebig, vertrauensvoll und konstruktiv ist.

    Neue Technologien wie die E-Mobilität bringen zudem neue technische Ansätze (= beinhalten das Potenzial für Aufträge). Sie sind jedoch auch verbunden mit der Notwendigkeit, sich das entsprechende neue Know-how anzueignen. Eigentlich alles Anforderungen, die der deutsche Werkzeug- und Formenbau problemlos erfüllen kann. Allerdings sollte sich jeder Marktanbieter ehrlich die Frage stellen: Tue ich alles, um gesehen zu werden? Bringe ich mich und meine Qualifikationen rechtzeitig ins Spiel? Sind meine Qualifikationen und Angebote überhaupt marktgerecht und auch im Hinblick auf die Digitalisierung auf dem neuesten Stand? Nicht zu vergessen, der internationale Werkzeug- und Formenbau mischt kräftigt mit und befeuert den Preisverfall. Doch auch hier lohnt es sich, einmal hinter die Kulissen zu blicken und auszuloten, welche Potenziale sich dem renommierten deutschen Werkzeug- und Formenbau trotzdem noch bieten.
    Um das bekannte Sprichwort abzuwandeln, sollte die Hauptüberlegung in unserer Branche daher lauten: Es gibt viele Chancen. (Warum) nutzen wir diese denn (nicht)?
    Wir haben im Folgenden die spannendsten Erkenntnisse, Insights und Vorschläge unserer Diskussionsteilnehmer und unserer Key-Note-Speaker zusammengestellt und für Sie in Form übersichtlicher Checklisten strukturiert.
    Wir möchten Ihnen damit eine Einstiegshilfe bieten, damit Sie Ihr Unternehmen und Ihr Angebot noch nachhaltiger und wirksamer präsentieren können.

     
    Die Theorie…. 
    1)    Die wirtschaftliche Situation des Gegenübers (OEM, Zulieferer) einordnen
    2)    Auf Stand mit dem technologischen Wandel bleiben
    3)    Den Auswahlprozess der OEMs und Zulieferer verstehen
    4)    Die Wirkzusammenhänge des weltweiten Werkzeugbaus nachvollziehen
    Die Praxis… 
    5)    Den eigenen Mehrwert / USP identifizieren und zielgruppengerecht aufbereiten
    6)    Die eigene Sichtbarkeit erhöhen – auch digital - und rechtzeitig zur Stelle sein
    7)    Professionell pitchen und verhandeln
    8)    Kooperationsmöglichkeiten nutzen und sich vernetzen

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